Schwarzwald-Baar-Kreis
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Tag der Kriminalitätsopfer: Einmischen statt wegschauen!

Zivilcourage ist wichtig!

Beleidigungen, Drohungen, tätliche Angriffe: Täglich werden Menschen Opfer von physischer oder psychischer Gewalt. Noch schlimmer wird die Lage für die Betroffenen, wenn sie in diesen Momenten auf sich allein gestellt bleiben.

Dann ist Zivilcourage gefragt: Die Polizei und der WEISSE RING möchten alle Bürgerinnen und Bürger zu entschlossenem Eingreifen ermutigen. Wer selbstlos und couragiert Betroffenen zur Seite stehe, betreibt aktiven Opferschutz. Er beschützt und unterstützt Menschen – und setzt damit ein deutliches Zeichen gegen eine Kultur des Wegschauens. Darauf will der WEISSE RING Schwarzwald- Baar-Kreis mit dem 31.„Tag der Kriminalitätsopfer“ am 22.März gemeinsam mit dem Referat Prävention des Polizeipräsidiums Konstanz aufmerksam machen.

In den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses rückt Zivilcourage nämlich häufig nur bei besonders spektakulären Fällen. So stoppten beispielsweise in Würzburg Passantinnen und Passanten einen Mann, der mit einem Messer Menschen angriff und tötete. Aber solche Fälle sorgen auch für Unsicherheit und Ängste. Was genau ist das eigentlich, Zivilcourage? Wann, wo und wie soll jemand Zivilcourage zeigen? Und ist das nicht gefährlich? Der WEISSE RING hat „Zivilcourage“ zu seinem Jahresthema 2022 ausgerufen, um gemeinsam mit der Polizei Antworten auf diese Fragen zu geben.

Die Vertreter von WEISSER RING und Polizei, Abteilung Prävention, bei der Vorstellung der Aktion: v. l. Volker Bausch (WEISSER RING, Außenstelle Schwarzwald-Baar-Kreis), Maren Hagel (Referentin Kriminalprävention im Polizeipräsidium Konstanz), Michael Ilg (Leiter des Referates Prävention im Polizeipräsidium Konstanz) und Jochen Link (Leiter der Außenstelle Schwarzwald-Baar-Kreis des WEISSEN RINGS).

Foto: Cornelia Hellweg, SÜDWESTPRESSE / DIE NECKARQUELLE