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Schwarzwald-Baar-Kreis
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WEISSER RING wird mit 1. Platz beim HerzenssachePreis 2025 geehrt

Auszeichnung für Engagement gegen Gewalt und für Betroffene im Schwarzwald-Baar-Kreis: € 5.000,00 für die Opfer- und Präventionsarbeit 2026 

Die Außenstelle Schwarzwald-Baar-Kreis des Opferschutzvereins WEISSER RING ist mit dem 1. Platz des HerzenssachePreises 2025 ausgezeichnet worden. Mit dem Preis würdigt die Volksbank eG – Die Gestalterbank herausragendes soziales Engagement in der Region. Die feierliche Preisverleihung fand im festlichen Rahmen in der Gaststätte „Weber‘s Esszeit“ in Gutach statt. Ausgezeichnet wurde das Team des WEISSEN RINGS für seinen langjährigen und vielseitigen Einsatz in der Unterstützung von Opfern von Straftaten, insbesondere bei häuslicher und sexualisierter Gewalt. Die Jury würdigte dabei sowohl die direkte Hilfe für Betroffene als auch das präventive und aufklärende Engagement und rechtspolitische Eintreten des Vereins für die Rechte und Belange von Opfern.

Hilfe, die ankommt – Unterstützung in akuten Lebenslagen

Der WEISSE RING steht Betroffenen mit persönlicher Beratung, Begleitung zu Polizei und Gerichten, praktischer Hilfe im Alltag sowie finanzieller Unterstützung in Notlagen zur Seite. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Arbeit mit Betroffenen von häuslicher und sexualisierter Gewalt, die häufig mit Angst, Isolation und existenziellen Sorgen konfrontiert sind. Durch die enge Zusammenarbeit mit Polizei, Justiz, Beratungsstellen und weiteren Netzwerkpartnern gelingt es immer wieder, den Opfern und ihren Angehörigen Sicherheit, Orientierung und neue Perspektiven zu geben. 

Prävention und Aufklärung als zentraler Baustein

Neben der Einzelfallhilfe engagiert sich der WEISSE RING intensiv in der Präventions- und Öffentlichkeitsarbeit. Informationsveranstaltungen, Schulungen und Aufklärungsangebote machen deutlich, dass Opferhilfe die ganze Gesellschaft angeht. Die Jury des HerzenssachePreises hob hervor, dass der WEISSE RING nicht nur reagiert, sondern aktiv dazu beiträgt, Gewalt frühzeitig zu verhindern und das Thema in der Öffentlichkeit sichtbar zu machen.

Anerkennung für ehrenamtliches Engagement

Der HerzenssachePreis ist mit einer finanziellen Förderung in Höhe von 5.000 € verbunden, die der WEISSE RING für die Opferhilfe sowie Präventionsangebote einsetzen wird. Vor allem aber ist die Auszeichnung eine wichtige Anerkennung für das ehrenamtliche Engagement der Mitarbeitenden, die sich mit großer Fachlichkeit, Empathie und persönlichem Einsatz für Betroffene starkmachen. „Diese Auszeichnung bestärkt uns in unserer Arbeit“, freut sich Jochen Link, der Leiter der Außenstelle des WEISSEN RINGS mit seinem Team. „Sie zeigt, wie wichtig Solidarität, Mitgefühl und gesellschaftliche Verantwortung im Umgang mit Gewalt sind,“ ergänzt der stellvertretende Außenstellenleiter Werner Rombach.

Über den HerzenssachePreis

Mit dem HerzenssachePreis zeichnet die Volksbank eG – Die Gestalterbank jährlich Projekte aus, die sich in besonderer Weise für soziales, ökologisches oder gesellschaftliches Engagement in der Region einsetzen. Ziel ist es, Initiativen sichtbar zu machen, die das Zusammenleben stärken und nachhaltig wirken. Die externe Jury hat aus über 80 beeindruckenden Bewerbungen die Hauptpreisträger ausgewählt. Ausgezeichnet wurden Vereine, Initiativen oder Einzelpersonen sowie engagierte Unternehmen, die mit ihren Projekten besonders herausragen. Gewinner des Hauptpreises 2025 war die Außenstelle Schwarzwald-Baar-Kreis des WEISSEN RINGS. 

Preisverleihung Team Au0ebstelle

(v.l.) Nicolas Mayer (Vorstand Gestalterbank), Werner Rombach (WEISSER RING), Petra Mayer (WEISSER RING), Eva Kuschal-Kammerer (WEISSER RING), Romy Neizert (WEISSER RING), Dierk Momper (WEISSER RING), Marina Momper (WEISSER RING), Jochen Link (WEISSER RING), Claudio Fusaro (Leitung Regionalmarkt Schwarzwald Gestalterbank) 

Die Preisträgerinnen und Preisträger des HerzenssachePreises 2025 bei der feierlichen Preisverleihung.

Die Preisträgerinnen und Preisträger des HerzenssachePreises 2025 bei der feierlichen Preisverleihung. Fotos: Benedikt Spether

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